Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Was machst du als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik?

Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik
Copyright: Fotolia | Urheber: efmukel

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ – das gilt für Menschen genauso wie für Produkte aus Metall. Und du als Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik übernimmst diese Prüfungen. Hierfür entnimmst du Proben aus fertigen Produkten und auch während der Produktion, um diese zu untersuchen und zu beurteilen. Abhängig vom Produkt wählst du das richtige Prüfverfahren aus, um Eigenschaften und Zusammensetzungen zu ermitteln und Abweichungen aufzudecken. Du vergleichst deine Ergebnisse mit den geltenden Normen, Regeln und Prüfvorschriften. Bei Abweichungen suchst du die Fehlerquelle und behebst die Ursache. Bei fehlerhaften Bauteilen legst du fest, ob diese noch nachbearbeitet werden können und wenn ja, wie. Deine Arbeit protokollierst du gewissenhaft in Prüfprotokollen.

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
  • Ausbildungsart: Duale Ausbildung (Berufsschule und Betrieb)
  • Arbeitszeit: Schichtdienst



Was musst du für den Beruf als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik mitbringen?

Formale Voraussetzungen (für die Ausbildung Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik).

Rechtlich ist für die Ausbildung Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben die Hochschulreife und vor allem in den Fächern Physik und Chemie gut aufgepasst. Diese Kenntnisse brauchst du als Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik, um die eingesetzten Prüfverfahren zu verstehen und Eigenschaften von Metallen zu bestimmen. Da du bei der Auswertung oft mit Statistik zu tun hast, sind gute Noten in Mathematik gern gesehen. Manche Prüfverfahren werden computergestützt durchgeführt, deswegen solltest du auch in Informatik gut aufgepasst haben.

Persönliche Voraussetzungen (für die Ausbildung Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik).

Wenn du ein sorgfältiger und genauer Mensch bist, hast du schon die Grundvoraussetzung für die Ausbildung Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik erfüllt. In diesem Beruf kommt es nämlich auf die Beobachtungsgenauigkeit bei den Prüfverfahren an, damit du auch kleine Abweichungen erkennst. Außerdem solltest du handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mitbringen, damit du den Produktionsablauf verstehst und Fehlerquellen schnell findest. Das hilft dir zudem bei Wartungsarbeiten und beim Einrichten von Maschinen.




Wo arbeitest du als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik?

Beschäftigungsbetriebe:

Als Werkstoffprüfer/in – Metalltechnik findest du Beschäftigung

  • in Stahlwerken und Gießereien
  • bei Warm- und Kaltumformern
  • im Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbau
  • in der Energiewirtschaft

Arbeitsorte:

Als Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Metalltechnik arbeitest du in Prüflaboren.


Urheber: Judith Dödtmann - Stand: 06-2018
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Die exklusiven Nutzungsrechte liegen bei "Ausbildungsplätze - Fertig - Los" (www.ausbildung123.de).



Ausbildungsplätze für Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

FirmaAusbildungsort
Meyer Werft GmbH & Co.KGMeyer Werft GmbH & Co.KG26871 Papenburg