Ausbildungsberuf Lacklaborant/in (m/w/d)

Was machst du als Lacklaborant/in (m/w/d)?

Lacklaborant/in

Schwarzmalerei ist nichts für dich? Dann ist die Ausbildung Lacklaborant/in vielleicht genau das Richtige: Hier dreht sich alles um Farben, Lacke und Beschichtungen. Als Lacklaborant/in bist du von Anfang an dabei: Schon in der Entwicklung von neuen Farben planst du die Abläufe und Versuche und führst diese dann auch durch. Du dokumentierst und analysierst die Ergebnisse und nutzt diese für die Produktion. Auch bei der Optimierung von Lacken, Farben und Beschichtungen für die unterschiedlichsten Oberflächen wirkst du mit – schließlich haftet ein Lack auf Holz völlig anders als auf Kunststoff. Zu deinen Aufgaben als Lacklaborant/in gehört außerdem die kontinuierliche Qualitätskontrolle und die Prüfung der Haltbarkeit von Beschichtungen. Darüber hinaus kann auch die Beratung von Kunden zu deinem Arbeitsalltag gehören.

Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
Ausbildungsart
Duale Ausbildung (Berufsschule und Betrieb)
Arbeitszeit
Werktags

Was musst du für den Beruf Lacklaborant/in (m/w/d) mitbringen?

Formale Voraussetzungen (für die Ausbildung Lacklaborant/in (m/w/d))

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung für die Ausbildung Lacklaborant/in vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen Bewerber mit Hochschulreife ein, aber auch mit einem anderen Schulabschluss solltest du dich bewerben, wenn du Interesse an diesem Beruf hast und gute Kenntnisse in den Fächern Chemie, Physik und Biologie mitbringst. Diese brauchst du als Lacklaborant/in jeden Tag, um die Prozesse und das Verhalten verschiedener Stoffe beurteilen zu können, Versuche durchzuführen und Beschaffenheiten zu beurteilen. Außerdem hilft dir Mathematik bei deiner täglichen Arbeit, da du häufig Materialeinsatz und -verbrauch berechnen musst.

Persönliche Voraussetzungen (für die Ausbildung Lacklaborant/in (m/w/d))

Sorgfalt wird in der Ausbildung Lacklaborant/in großgeschrieben. Die Stoffe, die du verarbeitest, müssen nicht nur zu richtigen Teilen eingesetzt, sondern auch vorsichtig behandelt werden, da diese teilweise gefährlich sind. Dafür musst du zudem gut beobachten können und aufmerksam sein, um Störungen und Abweichungen direkt zu erkennen und einzugreifen. Außerdem hilft dir als Lacklaborant/in Durchhaltevermögen: Manchmal sind Versuchsreihen wirklich langwierig, vor allem bei der Entwicklung neuer Materialien. Dort solltest du nicht sofort aufgeben oder ungeduldig werden, sondern ruhig und aufmerksam Ergebnisse analysieren und neue Ideen einbringen.

Wo arbeitest du als Lacklaborant/in (m/w/d)?

Beschäftigungsbetriebe:

Als Lacklaborant/in findest du in der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden Industrie Beschäftigung.

Arbeitsorte:

Als Lacklaborant/in arbeitest du in Labors und Büroräumen.


Judith Dödtmann / 02-2018

Was verdienst du in der Ausbildung als Lacklaborant/in(m/w/d)?

Sicherlich interessiert dich auch, wie hoch dein Gehalt in der Ausbildung als Lacklaborant/in(m/w/d)ist. Wie üblich steigt die Ausbildungsvergütung mit jedem Ausbildungsjahr an. Im ersten Ausbildungsjahr verdienten 2019 Azubis als Lacklaborant/in(m/w/d)laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Durchschnitt 1008€. Im zweiten Ausbildungsjahr stieg das Gehalt auf 1083€ an, im dritten Ausbildungsjahr auf 1138€ und erreichte im vierten Ausbildungsjahr seinen Höhepunkt mit 1211€.


Mehr Infos zum Thema Gehalt findest du in unserer Blog-Kategorie Azubi-Gehalt.

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